Für die regionalisierten Wohnungsmarktprognosen wird die Wohnungsnachfrage (Haushalte) bis 2030 dem bis ins Jahr 2030 fortgeschriebenen Wohnungsbestand, ohne Berücksichtigung der Neubautätigkeit, gegenübergestellt. Das Wohnungsangebot umfasst keine Ferienwohnungen oder heimähnlichen Unterkünfte. Es wird eine jährliche Abgangsquote von 0,2% (Abrisse und Zusammenlegungen von Wohnungen) sowie eine Fluktuationsreserve von 2,0% angenommen. Die Prognose berücksichtigt ausschließlich die wohnungsmarktrelevante Nachfrage und das entsprechende Angebot. Es wird eine jährliche Abgangsquote von 0,2% (Abrisse und Zusammenlegungen von Wohnungen) sowie eine Fluktuationsreserve von 2,0% angenommen. Die Bedarfe für den Wohnungsneubau bzw. die Wohnungsüberhänge werden bis zum Jahr 2030 auf Basis eigener Bevölkerungs-und Haushaltsprognosen sowie dem Abgleich mit dem Wohnungsangebot im Ausgangsjahr berechnet (jeweils zum 31.12.). Die Prognose wird jährlich nach Bereitstellung der amtlichen Bevölkerungs-und Wohnungsbestandsdaten aktualisiert. Der jeweilige Neubaubedarf bzw. Wohnungsüberhang wird in Fünf-Jahres-Schritten zur Verfügung gestellt. Im Ergebnis werden Neubaubedarfe oder Wohnungsüberhänge wie folgt dargestellt: 0 = hoher Wohnungsüberhang, 4 = hoher Neubaubedarf. (Quelle: GEWOS).

Die Wohnungsmarktbilanz wird von GEWOS als Wohnungsmarktbilanz (Anzahl fehlender Wohnungen), als Relation Wohnungsbilanz/Wohnungsbestand aktuell, als Wohnungsmarktbilanz (Neubaubedarf) sowie als Relation Wohnungsbilanz/Wohnungsbestand historisch dargestellt.