Nach der Definition der gif e.V. bezieht sich die Spitzenmiete auf erzielbare Neuvertragsmieten (keine Bestandsmietverträge). Sie wird auf Basis einer erzielbaren Nominalmiete (vertraglich vereinbarte Anfangsmiete, ohne Berücksichtigung der Nebenkosten, Incentives oder lokalen Steuern) berechnet und bezieht sich auf eine hochwertige Vermietungsfläche von mindestens 500 m² Größe (in B-Standorten 300 m²) im besten Teilmarkt zum Berichtszeitpunkt/-zeitraum. Sie wird in Quadratmeter Mietfläche nach gif-Definition auf Monatsbasis in Euro pro Quadratmeter ausgewiesen.

Zur Interpretation des Marktgeschehens im oberen Preissegment können darüber hinaus die realisierten Spitzenmieten abgebildet werden. Die realisierte Spitzenmiete umfasst das –bezogen auf das jeweilige Marktgebiet –oberste Preissegment mit einem Marktanteil von etwa 3 % des Vermietungsumsatzes (ohne Eigennutzer) in den abgelaufenen 3/6/9/12 Monaten, je nachdem, welcher Zeitraum betrachtet werden soll, und stellt hieraus den Median der Mietpreise des entsprechenden Berichtszeitraumes dar. Es sind mindestens drei Verträgein die Berechnung einzubeziehen, auch wenn dadurch ggf. die 3 % Grenze überschritten wird. Die Spitzenmiete soll die Entwicklung im Spitzensegment des Marktes abbilden, selbst wenn im obersten Preissegment im Berichtszeitraum keine Mietverträge abgeschlossen wurden, d.h. sie kann auf Basis der realisierten Spitzenmiete geschätzt werden, wenn es im Berichtszeitraum keine entsprechenden Abschlüsse gab. Bei Veröffentlichungen von erzielbaren Spitzenmieten ist darauf hinzuweisen, dass es sich ggf. nicht um am Markt realisierte Mietpreisniveaus handelt. (Quelle: https://www.gif-ev.de/gif-glossar/show/glossar-bueromarkt)

Je nach Datenanbieter unterscheiden sich die Berechnungsgrundlage des Marktsegments und/oder die Berechnungsmethode von der gif-Definition. In diesem Zusammenhang verweisen wir jeweils auf die Definition der zitierten Quelle.