Nach gif e.V. ist der Leerstand die Summe aller Büroflächen, die zum Erhebungszeitpunkt zur Vermietung, zur Untervermietung oder zum Verkauf (zum Zwecke der Weiternutzung) zur Verfügung stehen und innerhalb von drei Monaten bezugsfähig sein können. Darüber hinaus werden Büroflächen berücksichtigt, die sich noch im Bau befinden und innerhalb von drei Monate bezugsfähig sein können. Auch ungenutzte Flächen, über die lediglich ein Generalmietvertrag abschlossen wurde, werden zum Leerstand hinzugerechnet. Damit handelt es sich um kurzfristig zur Verfügung stehendes Büroflächenangebot. Davon noch einmal unterschieden ist der sog. Sockelleerstand, zu dem alle Büroflächen, die mindestens drei Jahre leer stehen, gezählt werden. Die Zuordnung zum Sockelleerstand erfolgt unabhängig von Alter, Ausstattung und Lage eines Gebäudes und umfasst sowohl einzelne Etagen/Bereiche eines ansonsten belegten Objektes als auch ganze Gebäude. Der Sockelleerstand ist eine Teilmenge des Büroleerstandes eines Marktes. Er kann als solche auch gesondert in Marktberichten ausgewiesen werden. (Quelle: https://www.gif-ev.de/glossar)

Je nach Datenanbieter unterscheiden sich die Berechnungsgrundlage des Marktsegments und/oder die Berechnungsmethode von der gif-Definition. In diesem Zusammenhang verweisen wir jeweils auf die Definition der zitierten Quelle.